1. Martinslieder

Am besten man lernt sie rechtzeitig vorher auswendig. Die Profis bei den Martinsumzügen – die Kinder – werden schon im Kindergarten darauf vorbereitet und haben den Dreh raus. Sie singen die Lieder besonders laut, treffen jeden Ton und sind mit voller Freude dabei.

2. Laterne

Ohne eigene Laterne auf dem Martinsumzug? Geht gar nicht! Am besten sind selbst gebastelte Laternen in Tier-Form aus Pappe und mit echter Kerze – gerne beklebt mit Multicolor-Transparentpapier. Out sind batteriebetriebene Laternen aus dem Supermarkt.

3. Umzug

Beim Umzug läuft man natürlich ganz vorne mit. Die interessanteste Position: neben oder schräg hinter (nie direkt hinter!!) Martin auf dem echten Pferd.

4. Klamotten

Martinsumzug-Profis wissen: am 11. November kann es schon mal kalt werden. Also unbedingt warm einpacken: Mütze, Schal und Handschuhe nicht vergessen! Bei den Handschuhen dran denken: Sie dürfen nicht zu groß oder zu dick sein – schließlich muss man seine Laterne angenehm in der Hand tragen können!

5. Kakao, Weckmänner und Co.

Nach dem liederreichen Laternenumzug ist man unter Umständen durchgefroren. Dann sollte man sich direkt zum Kakao/Glühweinstand begeben! Hier gibt es in der Regel auch einen Stutenkerl oder Weckmann.

Tipp: Den erhaltenen Weckmann nicht sofort und auf keinen Fall alleine aufessen. Schließlich geht’s ums Teilen. So wie Martin seinen Mantel mit dem Bettler geteilt hat, sollte man jemand anderem ein Stück seines Süßgebäcks anbieten.