Bei meinem Probearbeitstag habt ihr ja schon einen kleinen Einblick in meine Arbeit bei der Alimaus bekommen. Heute möchte ich ein wenig näher darauf eingehen und euch auch gleich sagen, was mir an der Arbeit in der Alimaus mit am meisten gefällt: Jeder Tag ist anders!

Das beginnt für mich schon mit dem Aufstehen. Da wir in Schichten arbeiten, muss ich entweder um 9 oder um 12 Uhr auf der Arbeit sein – bei drei FSJlern und fünf Wochentagen gibt es alleine hier immer Abwechslung.

Aber auch die Anzahl der Gäste variiert täglich – vorhersehbar ist, dass es am Monatsende mehr werden, da den Gästen das Geld nicht mehr ausreicht, um sich selbst zu versorgen. Doch die Alimaus ist nicht die einzige Ausgabestätte für Essen für Bedürftige – haben diese geschlossen oder womöglich noch leckereres Essen als wir – so wirkt sich das auf die Fülle unseres Saals aus. Deshalb müssen wir Flexibilität mitbringen.

Morgens heißt das, das Messer noch einmal zur Hand zu nehmen und ein paar Brötchen mehr zu schmieren – nachmittags heißt das: Stress.

Und auch unter den Ehrenamtlichen gibt es Schwankungen, denn nicht immer funktioniert die Kommunikation und so manches Mal waren wir in der Küche schon unterbesetzt.

Doch die meisten Gäste bekommen das mit, reagieren höflich auf unsere gestressten Gesichter und zeigen Geduld.

Und das gefällt mir! Das ist super! Und das war’s erstmal von mir.
Liebe Grüße…