Hey Leute, mein Name ist Judith Ecke. Ich bin 21 und ich mache seit dem 1. September 2013 ein Freiwilliges Soziales Jahr im St. Antoniushaus in Kiel-Elmschenhagen. Das St. Antoniushaus besteht aus einem Kinder- und Jugendheim, einem Behindertenbereich und einem Mutter-Kind Haus. Ich arbeite im Kinder-und Jugendheim und arbeite dort mit neun Kindern, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu Hause leben können.

Nach dem Abitur war mir nicht klar, was ich eigentlich machen will und daher entschied ich mich dazu, ein FSJ zu machen. Schnell war mir auch klar, dass ich mich beim Erzbistum Hamburg bewerben will – denn ich bin selber auch katholisch und war in meiner Gemeinde als Gruppenleiterin aktiv. Das FSJ im Erzbistum schien mir da die beste Möglichkeit zu sein, um herauszufinden, ob ein sozialer Beruf etwas für mich ist und ich konnte auch meinen religiösen Hintergrund aufgreifen.

Im Mai letzten Jahres fuhr ich also nach Hamburg zum Vorstellungsgespräch. Ich war ziemlich aufgeregt und voll mit Fragen und Erwartungen. Das Vorstellungsgespräch stellte sich als sehr entspannt und freundlich dar. Wir waren eine Gruppe von ungefähr zehn Mädels und unterhielten uns erst mal mit Frau Kegler über das FSJ im Allgemeinen. Danach hatten wir dann Einzelgespräche, in denen wir zusammen überlegten, in welcher Einrichtung ich eingesetzt werden könnte.

Kurze Zeit später hatte ich dann meinen “Schnuppertag” im Antoniushaus. Ich wurde dort sehr nett empfangen und habe einen ganzen Vormittag miterlebt. Das heißt, essen mit den Kindern, danach Hausaufgaben machen und spielen. Ich fühlte mich sofort super wohl und hatte das Gefühl: Hier bin ich richtig! Dann ging alles sehr schnell und ich unterschrieb meinen Vertrag. Zwei Monate später war mein erster Arbeitstag auch schon gekommen.

Was ich so alles in den letzten Monaten und noch kommenden Monaten erlebt habe – bzw. noch erleben werde – könnt ihr bald regelmäßig hier lesen. Ich freu mich auf eure Kommentare und Fragen!

Bis dahin macht’s gut
Liebe Grüße eure Judith