Hallo liebe Blogleser,

heute möchte ich euch von einem ganz gewöhnlichen, dennoch wesentlichen Bestandteil meines FSJ erzählen, der Mittwochskonferenz.
Mein erster Tag hier in der Stabsstelle war ein Montag. Mein Büro ist ein Doppelbüro, ich sitze also mit einer lieben Kollegin in einem Raum. Sie hat mir den Start hier sehr erleichtert, denn sie hat mir alles gezeigt, mir meine Aufgaben erklärt und mir von Anfang an signalisiert, dass ich bei Problemen und Fragen jederzeit zu ihr kommen kann. Eine solche Person ist überaus wichtig für jedes FSJ, denn irgendwo neu zu sein, das kennt sicherlich so mancher von euch, ist immer schwer.

Durch das gemeinsame Büro war der Kontakt zwischen uns gleich da. Doch wie den Kontakt zu den anderen finden? Ich habe euch ja schon erzählt, dass hier ganz viele Abteilungen vereint sind – Kirchenzeitung, Rundfunk, Presse, Internet – wie sollte ich nun alle kennen lernen? Der dritte Tag hat mir hierbei sehr geholfen: Ein Mittwoch. Jeden Mittwoch findet bei uns eine Konferenz statt, zu der nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unserem Büro kommen, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen aus Schwerin, Kiel und so weiter. Die Stabsstelle ist, typisch Medien, total vernetzt und besteht aus sehr viel mehr Mitarbeitern, als es zuerst den Anschein macht. In der Mittwochskonferenz lernte ich sie dann alle auf einmal kennen.

Mein Chef hat mich kurz vorgestellt, jeder der Kollegen hat seinen Namen gesagt und kurz seine berufliche Aufgabe erklärt. Noch heute denke ich oft an diesen einen Mittwoch zurück. Denn das war der richtig offizielle Start für mich. Ab da hatte ich mit jedem zumindest ein paar Worte gewechselt. Es konnte losgehen!

Bis heute genieße ich diese Mittwochskonferenzen sehr, weil alle zusammen kommen, total viel los ist, man eine Menge spannender Infos bekommt und das Gemeinschaftsgefühl einfach total durch den Austausch gestärkt wird. Ein wöchentliches Highlight in meinem FSJ.

Eure Rita.